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Putz, Holz oder Stein – wie soll die Fassade aussehen?

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Foto: Rensch-Haus

Als Make-Up des Hauses wird die Fassade gerne bezeichnet, doch sie kann viel mehr: Sie schützt das Mauerwerk vor Sonne, Regen, Schmutz, Umweltbelastungen und erhöht so seine Lebensdauer. Wir geben Ihnen eine Übersicht über gängige Fassadenkleider.

Putzfassade

Putzverkleidungen sind der gängigste Schutzmantel fürs Haus. Sie halten 30–40 Jahre und sind in der Regel als Unter- und Oberputz zweilagig aufgebracht. Zur Gestaltung der Oberfläche stehen eine Fülle von Farben, Strukturen, Körnungen bereit. Grundsätzlich unterscheidet man zwei Arten:

Fassaden aus Holz

Am gängigsten sind Verkleidungen mit Brettern, senkrecht oder waagrecht angeordnet. Seit einigen Jahren gewinnen plattenförmige Holzwerkstoffe an Bedeutung. Sie erzeugen flächige, ruhige Oberflächenbilder, die eine schnelle Montage ermöglichen.
Damit der Werkstoff lange hält, ist konstruktiver Holzschutz entscheidend. Ziel ist es, dass Regenwasser zügig abfließt und das Holz rasch trocknen kann. Dazu werden die Fassaden hinterlüftet, das heißt mit Abstand zum Mauerwerk, angebracht.

Fassaden aus Stein

Alternativ kann vor die tragende Gebäudewand auch Verblendmauerwerk gesetzt werden. Vorteil: Die eigentliche Bausubstanz ist gut vor Witterungseinflüssen geschützt, und die Vormauerschale an sich ist extrem wartungsarm. In Frage kommen Klinker, Vormauerziegel oder Kalksandstein.

Selbst bei fachgerechter Verfugung ist eine Verblendschale jedoch niemals völlig wasserdicht. Der dahinter liegende Dämmstoff muss also in jedem Fall wasserabweisend (hydrophob) sein, damit er seine Dämmfähigkeit nicht einbüßt.

Mehr zum Thema Außenputz lesen Sie unserer Übersicht Unterputze und Oberputze für Fassaden:

Weiterführende Informationen: