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Elektro im Bad – das sollten Sie beachten

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Foto: Scholten

Für Elektroinstallationen im Bad gelten strenge Sicherheitsvorschriften, weil eventuelle Stromunfälle in Feuchträumen aufgrund der hohen Leitfähigkeit feuchter Oberflächen besonders gefährlich sind. Arbeiten gehören deshalb am besten in die Hände von Fachleuten.

Fürs Bad gibt es laut VDE (Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik) e.V. www.vde.com, genau definierte Schutzbereiche, in denen keine Schalter oder Steckdosen zulässig sind. Diese Zonen ziehen sich in einem Radius von 60 Zentimetern um Badewannen- oder Duschbereich. Grundsätzlich dürfen hier keine elektrischen Leitungen verlaufen, selbst wenn sie unter Putz in der Wand liegen.

Aus Sicherheitsgründen ist im Bad der Einsatz von FI-Fehlerstromschutzschaltern erforderlich. Diese Schutzschalter vergleichen ständig, wie viel Strom in den jeweiligen Stromkreis hinein- und wieder hinausfließt. Bei minimalen Unterschieden wird in Sekundenbruchteilen der Stromfluss unterbrochen. Im Gegensatz dazu dienen Leitungsschutzschalter lediglich dem Schutz von Geräten. Sie verhindern keinen Stromschlag beim Benutzer.

Im Bereich von Dusche oder Badewanne müssen die Leuchten gegen Spritzwasser (IP X4) oder Strahlwasser (IP X5) geschützt sein und dürfen nur mit Schutzkleinspannung bis 12 Volt betrieben werden. Wenn Sie Elektrogeräte wie Radio oder CD-Player im Bad benutzen möchten, sollten Sie darauf achten, dass das Gehäuse spritzwassergeschützt ist.