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Genießen statt gießen

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Foto: Gardena

Wer sich im Sommer öfter mal hitzefrei gönnen möchte, sollte seine Pflanzen gut vorbereiten und auf intelligente Bewässerungssysteme setzen.

Gießen von Hand

Gießkannenschleppen und Schlauch-Chaos können im Sommer ganz schön nerven. Doch Sie können die Gieß-Einsätze reduzieren. Trainieren Sie Ihre Pflanzen, Trockenheit besser zu vertragen:

Bewässerungssysteme

Das Schlauchsystem bringt das Wasser direkt an die Wurzeln der Pflanzen. Foto: Gardena

Wer sich das Gießleben noch leichter machen möchte, installiert eine automatische Tröpfchenbewässerung. Dabei werden Verteilerschläuche ober- oder unterirdisch im Garten verlegt. Sie sind mit Tropfern und Sprühdüsen versehen, die die Pflanzen mit dem lebenswichtigen Nass versorgen. Das Wasser gelangt dabei direkt an die Wurzeln und nicht an die Blätter. So verdunstet fast nichts, und gleichzeitig wird der Geldbeutel geschont.

Sie können die Anlage mit einem Bewässerungscomputer kombinieren, der Ihre Pflanzen zu fest programmierten Zeiten versorgt: zum Beispiel um 4 Uhr morgens. Untersuchungen haben ergeben, dass dann am wenigsten Wasser verdunstet.

Einmal eingestellt, übernimmt der Bewässerungscomputer selbstständig das Gießen. Foto: Kärcher

Und wenn Sie im Urlaub sind, kommt der Feuchtesensor zum Einsatz. Er prüft den Feuchtegehalt des Bodens und wird erst aktiv, wenn das Wasser wirklich gebraucht wird.

Automatische Bewässerungssysteme gibt es übrigens auch für Balkon- und Zimmerpflanzen. In der Regel ist dazu kein Wasser- oder Stromanschluss nötig, sondern ein Behälter dient als Wasserreservoir.

Beim „Tropf-Blumat” dient ein großer Wassereimer als Tankstation. Tonkegel in der Erde versorgen die Pflanzen über ein einfaches Schlauchsystem mit Wasser. Foto: Blumat/Strauss