Baderituale aus aller Welt – auch für Zuhause

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Reisen Sie mit uns zu beliebten Zeremonien nach Japan, Finnland und in den Orient und Sie werden feststellen: So manche Badetradition aus fernen Ländern hat längst im heimischen Badezimmer Einzug gehalten.
Japan: Zauber der Onsen
„Wir Japaner haben ein besonders Gen, das Bade-Gen”, so erklärt der Soziologe Tadamori Matsuda die Vorliebe seiner Landsleute, sich in heißen Quellen zu aalen. Zunächst waren die sogenannten „Onsen” geschützte Orte, von Kriegern bewacht. Später wurden sie zu Badeanstalten ausgebaut und die Tore allen Bürgern geöffnet.
Finnland: Sauna
In Finnland kommt auf 3,5 Einwohner eine Sauna. Sie ist aus dem täglichen Leben nicht wegzudenken und fast in jedem Haushalt zu finden. Geschwitzt wird mit der Familie, mit Freunden und sogar mit Geschäftspartnern. Anders als in Deutschland, wo gerne Aroma-Aufgüsse zelebriert werden, mögen’s die Finnen eher puristisch. Meist schütten Sie einfach Wasser auf die heißen Steine – und zwar treffsicher aus einigen Metern Distanz.
Orient: Hamam
Im orientalisch-arabischen Hamam wird massiert, geknetet, gewaschen und geschrubbt – ursprünglich aus religiöser Sicht, um sich für das Gebet zu reinigen. Gleichzeitig ist das traditionsreiche Badehaus seit jeher ein Ort der Entspannung, der Geselligkeit und eine Möglichkeit zum Austausch. Mittlerweile gibt es auch in Deutschland etliche Einrichtungen, wo man in den Genuss einer Hamam-Behandlung kommen kann. Die Minimalversion für Zuhause sind heiße Bäder und Peelings mit dem Kese, dem typischen Waschhandschuh aus Rohseide oder Ziegenhaar.
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