Bad unterm Dach

- Foto: Meissen Keramik
Ein Bad unterm Dach ist für Planer immer eine besondere Herausforderung. Hier das Beispiel einer guten Raumlösung.
Gut geplant
Das Beispiel zeigt einen Raum unterm Dach, der zum Badezimmer wurde. Die Bewohner legten besonderen Wert auf viel Licht im Raum, was mit zwei großzügigen Dachfenstern und einer Gaube im Toilettenbereich gelöst wurde.
Beim Dachausbau ohne Kniestock gilt generell: Je steiler die Dachneigung, desto besser lässt sich der Raum nutzen, weil der „tote Winkel“ geringer ausfällt. In unserem Fall wurde dieser Bereich teilweise von der Badewanne verdeckt und teilweise, neben der Dusche, als Stauraum genutzt. Bei Dächern mit einer Neigung unter 35 Grad raten Experten grundsätzlich vom Einbau eines Badezimmers ab. Weitere praktische Infos zu Bädern unter der Schräge gibt’s als PDF-Download (siehe unten).
Foto: Meissen Keramik
Bildbeispiele:
Ein flexibler Rollcontainer leistet im Bad gute Dienste. Links, neben dem geradlinigen Heizkörper „Credo-Uno”, die Duschkabine der Serie „Diga”, deren Gelenke Pendeln und Falten ermöglichen. Foto links: Burgbad, Kermi
Bei der Bademöbelserie „bel” lässt sich der ganze Schrank zur Seite klappen, dahinter versteckt sich ein Ganzkörperspiegel. Foto rechts: Burgbad
Reduziert und von schlanker Gestalt präsentiert sich die Wandarmatur „Citterio M”. Foto: Axor
Elegant der Ablauf der bodengleichen Dusche „Ladoplan”, der sich außerhalb der Standfläche befindet. Foto: Kaldewei
Die Toilette „AquaClean 8000 Plus” versteckt sich dezent hinter der Wanne. Foto: Geberit
