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Kaminofen oder Kachelofen

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Beim Modell „Quadro” steht eine Vielzahl unterschiedlicher Oberflächen zur Wahl. Hier präsentieren sich die Kacheln mit schmelzweißer Glasur. (Foto: Seyffarth)

Über Ofendesign muss man nicht viele Worte verlieren. Zu unterschiedlich sind die Geschmäcker. Besuche von Ausstellungen, Kataloge und Online-Ofenplaner helfen weiter. Bei der Technik ist mehr planerischer Vorlauf gefragt.

Zunächst: Soll es ein frei stehender Kaminofen sein? Der kann beim nächsten Umzug mitgenommen werden, während Kachelöfen fest vermauert sind. Letztere gibt es in zwei Bauarten: Grundöfen geben ihre Wärme über ihre Speichermasse zeitversetzt an den Raum ab. In Warmluftöfen wird die durch den Ofen strömende Raumluft erwärmt und wieder an den Raum abgegeben. Kachelöfen sind für den Dauerbrand konzipiert. Wer nur kurzzeitig genießen will, ist mit einem Kaminofen besser bedient.

Was tun mit alten Öfen?

Die seit März 2010 gültige Bundes-Immissionsschutzverordnung fordert die Einhaltung strenger Grenzwerte. Viele alte Holzöfen werden das ohne eine Nachrüstung mit Filtern nicht schaffen. Allerdings gibt es längere Übergangsfristen. Neue Kaminöfen halten die Grenzwerte ein. Lassen Sie sich aber vom Hersteller auf alle Fälle eine Prüfbescheinigung vorlegen, die die Grenzwerteinhaltung schwarz auf weiß dokumentiert.

Wie muss ein Ofen dimensioniert sein?

Einige Besonderheiten gelten für den Ofeneinbau in dick gedämmten Neubauten. Hier produzieren die Öfen zu viel Wärme. Die überschüssige Wärme kann bei einem wasserführenden Ofen beispielsweise an einen zentralen Pufferspeicher abgeführt werden. Außerdem empfiehlt sich ein raumluftunabhängig arbeitender Ofen, der seine Verbrennungsluft von draußen holt. Der Ofen sowie seine Zuluft- und Abgasleitungen müssen absolut dicht sein, damit keine Rauchgase ins Hausinnere dringen können.

Kaminofen, Kachelofen, Ofen Nachrüstung-GercoKlären Sie im Vorfeld mit dem Schornsteinfeger ab, welchen Gerätetyp oder welche zusätzliche Sicherheitseinrichtung Sie benötigen. Zum Beispiel könnte beim parallelen Betrieb einer Lüftungsanlage oder einer Dunstabzugshaube eine Luftdruck-Überwachung nötig sein, die bei Unterdruck im Raum aktiv wird und vermeidet, dass Rauchgase aus dem Ofen in den Raum gesaugt werden können.

Der wasserführende Kaminofen „Infinity GI 10” von Gerco eignet sich zur Einbindung in Warmwasserheizungsanlagen. Von seinen 10 kW Leistung gibt er 30 Prozent an die Luft, 70 Prozent ans Wasser ab. (Foto: Gerco)

Hase-Kaminofen, Kachelofen, Ofen Nachrüstung

Auf einer Grundfläche von nur 37 cm Durchmesser kommt das Flammenspiel prominent zur Geltung. Die schlanke Ofensäule aus Keramik ist um 180 ° drehbar, so dass man das Feuer aus verschiedenen Wohnbereichen betrachten kann. Das Modell „Merida” von Hase ist ideal für Häuser mit niedrigem Wärmebedarf, denn es zeigt viel Feuer ohne zu überhitzen. (Foto: Hase)

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